Kaum zu glauben – denkt sich der Filmemacher Lutz Dammbeck als er Anfang 2005 zufällig in eine Talkshow-Wiederholung reinschaut. Joachim Fuchsberger berichtet gerade, woher die Ideen zu seiner Gameshow „Nur nicht nervös werden“ kamen, die 1960 im deutschen Fernsehen gesendet wurde. Es handelte sich dabei um eine Zusammenfassung von Spielen, die aus der amerikanischen Psychiatrie kamen. Talkgast Rudi Carrell fragt nach: Wieviel Patienten haben da zugeschaut? Fuchsberger weiß es: Eine Nation! Eine verrückte Nation! Eine psychisch gestörte Nation! Wieso waren die (West-)Deutschen damals eine psychisch gestörte Nation? will Lutz Dammbeck wissen und beginnt mit der Recherche. Es ist „ein Film über heitere und ernste Spiele, Therapien zur Um- und Selbstumerziehung und die Ideengeschichte einer permanenten Revolution“ wie die Akademie der Künste (Berlin) in ihrer Programmankündigung schreibt. Im Hanseatenweg/Studio (Berlin) wird der Film im Rahmen der Berlin Art Week 2015 am Mittwoch, den 16. September, um 19 Uhr gezeigt. Anschließend ist Lutz Dammbeck im Gespräch mit Barbara Wurm. Eintritt € 6/4, Kartenreservierung: Tel.: (030) 200 57-1000,
E-Mail: ticket@adk.de Den Trailer gibt es hier.
SPINDERELLA von Roberto Fraga ist „Kinderspiel des Jahres 2015“



Herzliche Glückwünsche an Roberto Fraga und dem Zoch-Verlag! Ihr Werk hat das Rennen gemacht und wurde dieses Jahr mit dem blauen Pöppel der Jury „Spiel des Jahres“ ausgezeichnet. Im Spiel flitzen flinke Ameisen über den Waldboden. Doch über ihnen lauern fette Spinnen in ihrem Netz… Am vergangen Montag bin ich zur Preisverleihung ins Hotel Atlantik geflitzt und konnte gerade noch rechtzeitig auf den Auflöser drücken.
RIFF RAFF auf dem Kirchentag 2015 in Stuttgart
Board Game Workshop am Gamification Lab der Leuphana Universität Lüneburg

Sind Brettspiele bald tot? Oft werden meine Kollegen und ich gefragt, ob unsere Tätigkeit angesichts der Digitalisierung aller Lebensbereiche noch Zukunft hat. Dass wir als Autoren von Gesellschaftsspielen an die eigene Branche glauben, mag nicht überraschen. Dass das Wissen um klassische Spieleentwicklung aber auch interessant für die digitale Kultur ist, vielleicht doch. „Board Game Workshop am Gamification Lab der Leuphana Universität Lüneburg“ weiterlesen
Neu im Handel: FÄDEL-MAUS
Den Wunsch, nicht erst eine Anleitung zu lesen, sondern sofort loszulegen, kennen viele Spieler. Bei der FÄDEL-MAUS kann er Wirklichkeit werden – auch dank der schönen Illustrationen von Michael Schober und der hochwertigen Ausstattung. Wer dann tiefer in die Spielmöglichkeiten einsteigen möchte, erhält selbstverständlich auch viele Tipps und Ideen für das freie Spiel und erste Regelspiele, die Produkte der Reihe SPIELEND ERSTES LERNEN auszeichnen.
Erschienen 2015 im Ravensburger Spieleverlag
Reihe SPIELEND ERSTES LERNEN
Fädelspiel für 1 bis 2 Kinder ab 2 1/2 Jahren
In Zusammenarbeit mit Anja Wrede
Illustration: Michael Schober
Redaktion: Jutta Lehrmberg und Helena Görres
Design: DE Ravensburger, Kinetic und Miki Oranage Design
Preis ca. 13 €
Bibi & Tina VOLL VERHEXT – Das Spiel zum Film von Detlev Buck

Das Spielkonzept zum zweiten Bibi & Tina Kinofilm VOLL VERHEXT ist nicht auf Schloss Falkenstein entstanden, sondern in Berlin und Hamburg in Zusammenarbeit mit Anja Wrede. VOLL VERHEXT sind auch die Rätsel, die im Spiel zu knacken sind. Gesucht wird der hinterhältige Hans Kakmann (Charly Hübner), der sich unter die verkleideten Gäste eines Kostümballs mischt und immer wieder seine Position wechselt, wenn jemand eine falsche Frage stellt… Ein Riesenspaß – nicht nur für Bibi, Tina und Charly Hübchen-Fans. Das Spiel für 2 bis 4 Spieler ab 6 Jahren ist gerade in den Handel gekommen. Der neue Film von Detlev Buck startet am 25. Dezember im Kino.
Der große Mikado-Spiele-Check (NDR Info)
Was macht gute Spiele eigentlich aus? Dazu befragt der Mikado-Moderator Tim Berendonk seine Studiogäste. Und weil die Sendung für 7 bis 13jährige ist, kommen selbstverständlich auch Kinder zu Wort. So berichten Mia und Rick von ihren Spieletests für die Jury Kinderspiel des Jahres und verraten, was den aktuellen Preisträger GEISTER, GEISTER, SCHATZSUCHMEISTER! (Mattel) auszeichnet. Das auch DRAGI DRACHE (Ravensburger) gut bei den beiden ankommt, freut mich natürlich sehr. Und wir spielen gemeinsam das Zungenbrecherspiel BRAUTKRAUT (Zoch) an – das man nicht sehen oder essen muss, um den Spaß zu verstehen. Die ganze Sendung ist hier zu hören.
Impulse aus der Spiele-Entwicklung
Die Forschungsgenossenschaft awisu kümmert sich um neues Anwendungswissen für zukunftsfähige Organisationen. Den Gründern, Dr. Ulla Domke und J. Martin Granica, geht es darum, mittelständische Unternehmer über aktuelle wissenschaftliche Thesen zur professionellen Zusammenarbeit miteinander ins Gespräch zu bringen und zu Transaktionsmöglichkeiten forschen. Auf diesem Weg gewinnen die Mitglieder der Genossenschaft Anwendungswissen, das sie gemeinsam stetig erweitern und im Sinne einer zukunftsfähigen Unternehmensentwicklung nutzen können.
Bei ihrer Arbeit setzt die Forschungsgenossenschaft auch Impulse von außerhalb. Vor diesem Hintergrund führten Domke und Granica ein E-Mail-Interview mit mir, bei der es um die Gestaltung von Zusammenarbeit und Zusammenspiel geht. Das ganze Interview lesen Sie hier.
Meine Wunschmaschine wird (hoffentlich bald) echt
Mir stockt der Atem – gerade habe ich auf zeit.de das Superspielzeug entdeckt! Was sich das Kinematics-Team aus Weimar ausgedacht hat, ist der Traum meiner Kindheit: Ein eigener Roboter, den ich selbst im Handumdrehen programmieren kann! Dafür habe ich als Junge bei jedem Sperrmüll kleine Leuchten und Schalter aus Waschmaschinen gebaut. Und meine Schwester in den Wahnsinn getrieben, weil ich ständig Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt nachgespielt habe – aber mein Roboter nie „echt“ wurde und nur ein Wunsch blieb.
Nun gibt es das Zeug für den eigenen Roboter (hoffentlich) bald. Ich kann es kaum erwarten, damit zu spielen!
„Das Spiel mit dem Spiel ist die Arbeit“

Abschiebehaft und Zigarren, Intimschmuck für Einsteiger und Liebe im Alter. Das Themenspektrum der Volontäre an der Akademie für Publizistik ist sehr, sehr breit – und interessant. Permanent entstehen neue multimediale Projekte und werden auf http://akademievolos.de veröffentlicht. In Vorbereitung ist der Schwerpunkt „Schöne analoge Welt“. Andreas Schultz war bei mir und hat – kurz vor dem Umzug in die Amandastraße – noch einen ein Blick in mein Büro am Schulterblatt geworfen. Seine Reportage gibt es hier.



















